AW: Commlinks - gehts auch ohne?
so, im Rahmen der letzten Diskussionen hab ich mir n bissl ne Platte gemacht, wie man taktisch kommunizieren kann, ohne (auch bei sehr sicheren Gegenden) direkt anpeilbar zu sein.
[I]Anmerkung: wie auch immer der Vorschlag ankommt, das dürfte nur für erfahrene und in elektronischer Kriegsführung bewanderten Runnern in den Sinn kommen ^
Man stelle ein möglichst kleines und leistungsfähiges Satellitenuplink 2km neben dem Zielort an eine unauffällige Position (die optimalerweise nach oben freie Sicht hat) Das sendet an einen geostationären Satelliten ein Signal. Der Abstrahlwinkel sollte nicht mehr als 10° betragen.
Dazu bekommt jeder der Runner ein taktisches Commlink (mit integriertem Transceiver und Battletac-System). Dieses Commlink sollte einen gerichteten und getunten Sender besitzen, der auch durch Wände bis zum Satellitenuplink reicht. Der Sender muss dazu eine Gyroskopunterstützung besitzen, die ihn immer in Richtung des Uplinks ausrichtet. (ggf reicht auch einfach ein Abstrahlwinkel von 20° und einfach die generelle Richtung SSO - bei 2km Distanz sollte der Sender immer noch getroffen werden.)
Frage: ist es möglich, die gesendeten Daten des Commlinks so zu verstümmeln, dass ein normaler Matrix-Knoten sie nicht “erkennt” und damit nicht verarbeitet? Die Verstümmelung kann im Satellitenuplink behoben werden und die sauberen Daten gehen an die Matrix - was denkt ihr?
Damit wird zwar die Matrix als Plattform für die Commlinkübertragung verwendet, aber nicht die Matrix des Zielkonzerns.
Damit ist das Senden von Information einigermaßen sicher.
Das Ziel hat bis dato keinen Datenverkehr über die Matrix, der irgendwie verräterisch sein könnte.
Die Runner senden derart, dass maximal 2 lokale Empfänger das Signal empfangen können - das reicht nicht für eine Triangulation.
Letztes Problem ist der Empfang der Informationen. Hier denke ich, gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber keine davon vollständig sicher.
- Matrix: über die normale Matrix werden die anonymisierten Datenpakete maximal verschlüsselt weiterverschickt. Kann die Firma ggf. irgendwann abfangen und unterbinden - aber bis dahin sollte das gehen.
- Funk: Das Satelliten-Uplink sendet fokussiert mit variabler (aber recht hoher) Signalstärke an die Runner. Vorteil: Mit enstsprechender Signalstärke, Frequenzsprüngen und Verschlüsselung kriegt man eine Verbindung hin - auch gegen die meisten Störsender. Nachteil: es ist zu triangulieren.
-Interessant in diesem Zusammenhang wäre die Variante, dass nur das Uplink die Infos aus der Matrix bekommt, die wieder verstümmelt und zurückschickt. Gleiche Frequenz wie WiFi, aber nicht als verarbeitbares Matrix-Signal erkannbar. Nachteil ist auch hier die Triangulierbarkeit, aber die Chance ist sehr hoch, dass diese Daten total untergehen.
Naja, zu guter Letzt haben die Runner auch noch ein reguläres Backup-System. Wenn das Uplink gefunden und ausgeschaltet wird, sind sie ja immer noch nicht entdeckt und können den Rückzug planen.