Jop, es ist auhc tatsächlcih manchmal garnciht so einfach, den dialekt beizubehalten xD
Ich meine klar, wenn cih jetzt so mit leuten spreche oder schriebe sind immer meine gebräuchlichsten Dialektwörter mit bei (bisl und nit z.B.) und auch wenn ich hier im guten SChwarzwald normal rede wird man oft “des”, “weisch”, “isch”, “do”, “ah wa” etc. hören, aber eben hab ja mal nen Freiburger Trolll in Sr gespielt bei dem ich den Dialekt natürlcih etwas stärker betont habe (meine mom kommt auch vom Dorf, die hat das mitunter noch gut drin^^) und ich bin dann tatsächlcih irgendwann vom badischen ins hessische abgerutscht xD zu viel Heinz Becker, sonst wäre ich des hessichen garnicht mächtig (bin ich auhc so nciht, aber ohne den Heinz wärs mir nitmal ansatzweise geläufig).
Von dem her muss man sich echt konzentrieren, den gewolten Dialekt glaubwürdig und fehlerfrei durchzuziehen.
Aber eben son leichten franzosen-akzent reinbauen oder bisl n slavischen oder Italiano, das geht schon. Nur an dne Feinheiten wirds halt mitunter problematisch.
Das hier wäre dann also mein Beispiel, für die Verwendung von Dialekt, im geschrieben RPG, für alle, die sich nicht durch das ganze Lächeln des Todes wühlen möchten, um meine handvoll Tormtexte zu finden.
Ich hab gerade geschaut, welches grandiose Stück Torm du als Beispiel gewählt hast und kann nur sagen “Gute Wahl!”^^
Ich persönlich könnte mit so einem Dialekt nicht richtig umgehen. Man muss ihn schon zu 99% beherrschen, damit er gut ankommt. Wie Sam schon schrieb.
[FONT=Comic Sans MS]muahaha Do konns da s burnwirschtl a glei da läng noch aufschneidn.
Ach ja, der Herr Hader. Für Leute, die sich sowas in Hardcore antun möchten, empfehle ich die Serie “Ein echter Wiener geht nicht unter” mit Karl Merkatz in der Hauptrolle. Der ist übrigens gebürtiger Bayer.
Bei der letzten Degenisis-Runde spielte ich eine Hellveticerin (ja, einen weiblichen Char zur Abwechslung mal). Irgendwann fiel uns auf, dass ich dann ja Schweizer bin. Also habe ich einfach mal auf Basler Dialekt gewechselt, dazu muss man sagen, dass ich den Basler Dialekt kein Stück beherrsche, sondern einfach so gesprochen habe wie der Kerl aus der Ricola-Werbung und die Ärzte auf ihrem Hörbuch. Es fielen deswegen auch mal Satzfetzen wie “Ich glaube, ein Fahnenmast ist umgefallen!” oder “Ich hoffe die zwei Jugendlichen dort drüben haben sich nicht verletzt” und zu guter Letzt auch “Nicht in Basel, nein, nicht in Basel!”
Das ganze war dann zwar eher erheiternd denn spielfördernd, aber ich glaube, wir hätten auch ohne die baselnde Kampfbraut viel erheiterndes gefunden.
Mal sehen, ob ich das nächste Mal auch weiterbasel.
Wir haben letztens ein Gegenwartsrollenspiel gespielt. Ohne Magie oder besondere Kreaturen. Wir haben also alle im Geheimen unsere Chardaten aufgeschrieben und wollten uns was möglichst außergewöhnliches aus den Fingern ziehen. Das Resultat war, dass wir einen rumänischen Stahlbetonbauer, einen russischen Boxer, eine russische Irre (Okkultistin) und eine polnische Kindergärtnerin mit Alkohol- & Drogenproblemen hatten. Da wir alle den osteuropäischen Akzent versucht haben zu imitieren, hat irgendwann auch der SL angefangen so zu reden. War eine der lustigsten RP-Runden!