Ashes of Humanity
Spielsystem: THE END (dystopian scifi)
Gruppengrösse: bis 5 Spieler
Was wird gespielt?
Wir spielen eine wöchentliche oder auch zweiwöchentliche Kampagne. Die genaue Länge davon würde ich einmal mit allen abstimmen
Wann wird gespielt?
Gerne an Sonntagen oder ein Termin nach Absprachen und As soon as possible
Wie ernst wird es?
Sehr ernst. In The End werdet ihr direkt mit der Grausamkeit und Kälte einer Zukunft konfrontiert, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Moralische Fragen drängen sich auf: Was macht einen Menschen aus? Ab wann hört ein Mensch auf, menschlich zu sein? Und wie lebt man, wenn die gesamte Gesellschaft von einem System beherrscht wird, das jeden Aspekt des Lebens kontrolliert?
Ihr werdet Lösungen finden müssen – oft improvisiert, oft fragwürdig – und diese Entscheidungen haben Konsequenzen, die seltsam, verstörend oder geradezu grotesk sein können. Nichts ist einfach, nichts ist sicher. Die Welt, in der ihr spielt, ist eine düstere Sci-Fi-Dystopie, in der Überleben, Freiheit und Menschlichkeit ständig auf dem Prüfstand stehen.
Was wird das Setting?
The End
„Wir verließen die Erde, um neu zu beginnen. Doch wir nahmen nur unsere Ketten mit.“
Nach dem Dritten Weltkrieg floh die Menschheit in die Schatten der Umlaufbahnen, verstreut auf Kolonien, Stationen, künstliche Monde – auf der verzweifelten Suche nach einem Neuanfang. Doch der Himmel, den wir erhofften, war nur ein Spiegel unseres eigenen Verderbens. Die Erde, einst unsere Wiege, ist nun ein gespenstisches Relikt, doch die wahren Herren über Leben und Tod überlebten. Die Konzerne blieben, und mit ihnen das System, das uns ins Chaos gestürzt hatte.
Heute im Jahr 2612 sind 95 % der Menschheit in endlosen Verträgen gefangen – Verträgen, die man einst Sklaverei genannt hätte. Geburt, Arbeit, Tod: alles auf ewig besiegelt, alles markiert, alles Eigentum. Jede Hoffnung auf Freiheit, auf einen Neubeginn, ist verbrannt.
Die Legenden von unendlichem All, von neuen Welten, von Begegnungen mit höherem, intelligenterem Leben – sie zerbrachen an der gnadenlosen Realität. Ja, es gibt anderes Leben im Kosmos, aber es ist fremd, kalt, unverständlich. Es kennt weder Gnade noch Mitleid. Es beobachtet uns mit der Gleichgültigkeit eines gähnenden Abgrunds. Kein Bündnis, keine Freundschaft, kein göttliches Eingreifen – nur Isolation, nur Leere.
Und so treiben wir weiter, durch Dunkelheit und Strahlung, durch Verfall und Vergessen, festgehalten von Händen, die unser Leid zu Gold verwandeln. Die Konzerne, die alten Götter aus Stahl und Zahlen, beobachten und lenken, und aus unserem Schmerz schöpfen sie unersättlichen Profit.
Denn im System zählt nur eine Wahrheit, über Raum, Zeit und Leben hinweg:
Die Zahl muss steigen.
Die Spieler verkörpern die letzten 5 %, jene, die sich – auf welche Weise auch immer – dem System entzogen haben. Schmuggler, Acolyten, Deserteure, Überlebende. Menschen, die zwischen den Scherben von Zivilisation und Maschine nach Bedeutung suchen.
The End verbindet den Nihilismus und die Atmosphäre von Blade Runner, den industriellen Horror von Dead Space und die politische Kälte von Andor und 1984 zu einem realistischen, bitteren Zukunftsszenario.
Ein Spiel über Menschen am Rande der Gesellschaft – zwischen Schrott, Schulden und den letzten Resten von Freiheit.