Tempel des Mondes

Karia schaut sich auf dem sich leerenden Platz um. Am Rande sieht sie das Schwert liegen, das Ancoron fallen gelassen hat, geht langsam zu ihm rüber und hebt es auf. Sie besieht sich die Tempelstätte mit all den Knochen und Steinen und Zeichen.

oO Jetzt ist das hier ein Ort mit einer Geschichte. Aus der Geschichte ist ein Tempel geboren. Nicht aus einer Entscheidung der Menschen heraus, wie die Tempel der Zwölf, sondern aus dem Fluss von Zeit und Raum. Getränkt ist er mit dem Blut von vielen, mit der Hoffnung und der Trauer, und mit dem Schmerz der Himmelswölfe. Gesegnet ist er, denn es ist ein Platz der Heilung! Oo

Sie schlendert langsam herüber zu der Mitte des Areals und senkt vorsichtig das Schwert wieder in die Erde. Und über allem strahlt sanft der Mond.

“Gut!”, sagt die Schamanin mit leiser aber überzeugter Stimme, bevor sie zurücktritt und im Rauch verschwindet.