Coin Weight on/off?

Mein Titel sagt eigentlich schon alles. Ich habe mir gerade die DnD App runtergeladen und war dabei meinen Charakter zu erstellen und ich bin auf diese Funktion gestoßen. Was waren so eure Erfahrungen als Player/ DM? Was würdet ihr eher wählen? Ich habe schon von einigen gehört, dass das Rechnen eine lästige Sache wäre und sie das eher ignorieren. Die anderen waren eher der Meinung, dass es wichtig wäre, wegen der Logik.

Ah und was ist eure Meinung zur Klasse Blood Hunter? Hat jemand schon mal diese Klasse gespielt? Wie habt ihr die Scores, Traits usw. konfiguriert? Die Klasse scheint mir stark den Rouge/Ranger zu ähneln und ist auf den ersten Blick doch etwas unnötig…:thinking: Was ist so eure Meinung dem bezüglich?

Zu Münzen und ihr Gewicht? Kannst du unter Wiki suchen.

Ehrlich gesagt verstehe ich deine Frage nicht so ganz, also wenn im Regelwerk steht wie schwer Münzen sind, dann haben die ein Gewicht das zu beachten ist.

Wenn ich die Frage richtig verstehe, dann ist das eine Frage für deine Spielleitung. Manche SLen werden Wert darauf legen, dass genau nachgehalten wird, wieviel Gewicht die Charaktere mit sich rumschleppen; anderen wird es egal sein.

1 „Gefällt mir“

Ich bin DM einer DnD Gruppe und ignoriere Gewicht für meine Gruppe. Der Spaß soll bei uns im Fokus stehen, weshalb ich das vernachlässige.

Ich bin selber DM einer Pathfinder Gruppe und bei mir ist es so, dass das Gewicht der Gegenstände notiert werden muss, aber so kleine Dinge wie Ringe oder Münzen keine Auswirkungen haben.
Zum blood hunter habe ich keine Erfahrungen aber ich werde ihn eventuell in einem Abenteuer spielen.

Ich lege großen Wert auf Spielwelt-Logik und daher sollte Gewicht thematisiert werden. Mir geht es aber nicht darum ganz genau aufzuzählen, wie viele Gramm Gewicht am Start sind. Ich schaue als SL beispielsweise, wie viel Stärke/Körperkraft der Charakter hat, wie viel Ausdauer/Konstitution und was der Char an Gepäck selber dabei hat und auch trägt.

Wenn das alles in einem Rahmen bleibt, der sich noch logisch anfühlt, kommt meine Hausregel zum tragen. (Ich rede vor allem von Fantasy-Welten)

Hausregel: Man entscheidet sich einmal zu Beginn, ob man in Kämpfen seinen Rucksack immer ablegt oder auf dem Rücken tragen möchte. Bleibt der Rucksack auf dem Rücken, werde ich entsprechend Mali auf Kampfwerte geben. Wird der Rucksack abgelegt, dann gibt es nur die Mali, die beispielsweise durch Rüstung o.Ä. gewertet werden.

Sprich ich arbeite nach dem gesunden Menschenverstand was angeht.

Was Münzen betrifft, geht es mir fast eher um die Füllmenge. Wenn in meinem Portemonnaie 15 Münzen drin sind, ist es A) schwer und B) prall gefüllt.

Ich bin der Meinung man kann da auch Fünfe gerade sein lassen, daher habe ich für Rollenspiele, wo man alleine durch normale Abenteuer in die Tausende an Goldmünzen ansammelt, entschieden, dass in einen Geldbeutel 100 Münzen passen und dieser dann prall gefüllt ist. Hier muss man sich dann also entweder ne Truhe und Packtiere anschaffen oder einen Nimmervollen Beutel, der ein magisches Fassungsvermögen hat. Es spielt aber keine Rolle, welche Münze das nun ist. Denn das Gewicht ausrechnen ist mir einfach zu nervig. :slight_smile:

Für mich als DM vollkommen irrelevant.
Ich spiel keinen Inventar-Sammel-Simulator und auch keinen Realismus-Sammel-Simulator.

Ich achte zwar darauf das die Spieler jetzt nicht 2 Kühlschränke an Gewicht mitschleppen aber das Gold ist einfach auf der Bank und sie haben es, wenn sie es brauchen.

Es ist unnötig und ich lege darauf einfach keinen Wert.
Zum einen bereichert es das Spiel nicht um das Rollenspiel.
Niemand zählt Geldmünzen oder sonst was.
Das mag vielleicht einmal oder zweimal lustig sein. Aber ein wiedehrolen von “Ja mein Charakter muss jetzt erstmal Goldmünzen zählen und überlegen” finde ich eher nervtötend.

Das unterbricht den immersiven Fluss und am Ende wird das oft eher zu einer Meta/OT Diskussion.
Deswegen zähle ich das Gewicht der Münzen nicht.
Weder hat das eine Relevanz, noch sonst was.

Vor allem wenn in manchen Systemen magische Gegenstände schon 4 bis 5 Stellige Beträge kosten.
Es würde mir eher seltsam und immersiv-störend vorkommen wenn die Charaktere jetzt wirklich in jeder Großstadt zur Bank erstmal laufen müssen, um dann Geld abzuheben.

Im grunde könnte man wenn man einen realistischen Ansatz verfolgt ja dann nie irgendwas kaufen und mit Tonnen an Geld durch die Welt laufen, ist eher ein gefundenes Fresen für Banditen.
Es ist ja nicht so als würde man dann nicht überfallen werden.
Und es ist wohl eher wenig spaßig, wenn den Spielern 1000 bis 10.000 Gold geklaut worden.

Insgesamt sehe ich das für mich eher größeren Aufwand, Frustation und alles, was nicht sein muss.
Ich möchte einfach spaß am erzählen einer Geschichte haben und lege eher wert auf cinematische Szenen als einen Simulations-Erfahrung.