Bei meinem Homecomputer will ich die Kapazität vom Arbeitsspeicher verfünffachen. Auf 2,5 GB. Muss ich da etwas beachten? 1 GB habe ich jetzt dazugebaut, wird erkannt und Rechner läuft deutlich schneller.
Ich habe mich erst spät dazu aufraffen können, da der Rechner ohne Virenprogramm immer super lief, mit AVG kaum noch lief und jetzt ohne Virenprogramm super schön schnell läuft. Jetzt muss aber öfter mal der Lüfter vom Prozessor ran…
Achja: Rechner ist von HP, wurde bei einer Firma 2006 ausrangiert, mit Windows XP Prof. (kann man da die Sprache von engl. auf dt. ändern?=.
Okay, also reichen meine 2,5GB ja erstmal.
Derzeit habe ich zwei verschiedene Riegel, mal sehen, ob die zwei anderen Riegel dazu passen. Der Einsatz ist ja Bucht sei dank nicht so horrend.
Also einstellen bei XP muss ich da nix mehr? Und wie könnte ich es in deutsch einstellen?
Nö, dein PC sollte es nach dem Neustart selber merken.
Kann sein, dass deine unterschiedlichen Riegel nicht so schön zusammenpassen und du dadurch etwas an Leistung verlierst, aber im Verhältnis zu vorher bist du sowieso um Welten schneller…
Noch ein Tipp, Windows XP, egal ob Home oder Prof-Version, kann nicht mehr als 3,5-4 GB an Speicher-Riegel verarbeiten. Im BIOS kriegst du es zwar anders angezeigt, aber spätestens im laufenden Windows merkst du es dann in der Anzeige. Erst ab Vista aufwärts ging wohl mehr.
Lasse mich natürlich gerne beraten, wenn’s anders geht.
Habe mir für meinen Home-Arbeitsbereich einen PC gemietet. Man kann online Tarife vergleichen und sieht dann auch, ob es sich lohnt einen eigenen anzuschaffen oder auch nicht.
Mir fehlt leider das Geld mir einen guten PC anzuschaffen
Es hat weniger mit dem Betriebssystem an sich als mit der Speicheradressierung zu tun. Auch modernere Betriebssysteme können nicht zwingend mehr Speicher verwalten.
[ul]
[li]32Bit Systeme schaffen in der Praxis nur rund nur die knapp 3,5 GB[/li][li]64Bit Systeme schaffen erheblich mehr (dabei reicht es nicht, einen 64Bit Prozessor einzusetzen, sondern eben auch ein 64Bit Betriebssystem)[/li][/ul]
Ob Windows XP, Vista, Win7 oder Linux, Mac Os oder andere spielt dabei keine Rolle.
bei Vista gabs ein Update ich hab mein 32-Bit System auf 4 GB erweitert das war im September und im Oktober etwa hat das System auch in allen Anzeigen nun die wirkliche Speichergröße drin nachdem es ein Update dazu gab.
Ein wichtiger Hinweis bei Arbeitsspeicher: denkt daran wenn ihr zum Händler geht die korrekte Bezeichnung des MainBords bei zu haben.
Ich musste letztes Jahr feststellen, das ein falscher Speicher der eigentlich auf dem Papier in das Board passen sollte, ein Main Bord auch beschädigen kann.
Also immer sicher gehen das das Modul auch WIRKLICH für das Main Bord geeignet ist.
Letzlich war das nur eine kosmetische Geschichte. Vista hat entsprechend viel Speicher angezeigt, den zusätzlichen Speicher aber nicht nutzen können.
Das hat nichts mit mit Vista an sich zu tun sondern liegt an der Speicheradressierung. Bei einer Adressbusbreite von 32 Bit KANN man einfach nicht genügend Speicher ansprechen, das ist mathematisch unmöglich.
Ein 32 Bit Prozess kann, da er acht Bit lange (sogenannte) Wörter speichert, 2^32 Byte (1Byte = 8 Bit) ansprechen. 2^32 sind 4294967296 Byte, was im Endeffekt vier GB entspricht. Dummerweise sind nicht alle 32 Leitungen für die Adressierung verwendbar. In der Praxis bleiben davon also nur etwa 3,5 GB übrig, weil noch Fehlerkorrekturen und andere Sachen mitspielen.
Grundsätzlich müssen sowohl die Hardware, als auch das System, mehr als 32 Bit verkraften, da es nur dann die entsprechenden Treiber verwalten kann. Es gab unter Windos 2000 und 2003 Server entsprechende Prozeduren,die in einem Programm mehr als 4Gb auch unter 32Bit Systemen ansprechen können, dies jedoch auch nur mit maximal 4GB pro Prozess.
Ich möchte Euch nicht unbedingt mit technischen Einzelheiten langweilen, meinen Lehrlingen ist das dann auch oft zuviel gewesen…:hoffnarr
Tatsache ist: Um 4GB Arbeitsspeicher und mehr zu nutzen, ist ein System mit 64 bit notwendig (Hard- UND Software). Ausnahmen sind für Normalsterbliche nicht praktikabel oder bezahlbar!
Der Onkel ist bei der IHK eingetragener Ausbilder für IT-Systemelektroniker, sowas dürft Ihr ihm dann glauben.
Nachts um 02:00 Uhr bekam ich das erste Auftragstelegramm. Aus dem Lautsprecher kam plötzlich und überraschend das Geknatter des Telewriters und ich hatte fast einen Herzinfarkt! :hoffnarr
Und stellt euch vor: Mit 16bit hätte man ganze 64 MEGAbyte Speicher adressieren können. Bill sei Dank hat das Betriebssystem das auf 1 KILOByte gestutzt! :krieger_1:
Noja, der C64 hatte als achtBit Maschine immerhin 64KiloByte Speicher, von denen sich tatsächlich 38911Bytes für Programme nutzen lassen.
Aber Kernstück war der evolutionäre 6510 von MOS Technology mit 6 Bit bidirektionalem Port zur Speicheranbindung!
@Tufir
Nix neumodische 16 Bit Superspielemaschine Amiga und Co. → Schnöselzeugs
Meine Jugend wurde von großen 5,25´´ Disketten beherrscht. Und ich war ein König, hatte ich doch einen C128D mit mehr als doppelt soviel nutzbarem Speicher!:kaiser_1: und vor allem mit eingebauter (!!!) 1971 - Tja, nix mit disketten umdrehen und so. (Blöderweise bei den meisten Spieln im C64 Modus dann trotzdem…)
Und ganz ehrlich, auch heute noch zocke ich ab und an eine Runde Kaiser oder Mafia auf einem Emulator, wenn es mich juckt. Vor ein paar Monaten habe ich mich sogar dabei erwischt, wie ich wieder anfing, die Handelsrouten für die ersten paar Systeme aufzuschreiben…
Ich gebe feierlich zu ein Amigajunkie gewesen zu sein. Mit Speichererweiterung auf 1000 kb!!! Und dank des zweiten Floppys musste ich bei Indiana Jones’ oder Monkey Islands 16 Disketten-Flut nur halb so oft die Disketten wechseln. Das machte mich damals zum Kaiser!:74: Was ich mit dieser gewonnenen Zeit alles anstellen konnte… Muahahahahaaaa!
Touché!
Aber ich gebe zu bedenken, dass ich das ganze von meinem schwer verdienten Kommuniongeld sozusagen mir selbst vom Munde absparen musste. Von daher war es schon eine riesige Anschaffung.
Andere hier im Forum haben zu diesem Zeitpunkt ja schon Geld verdient…