Ich bin Sakuko, 32 Jahre alt und Programmier.
Ich spiele seit ca. 13 Jahren Rollenspiele, seit mein Mann, damals noch in der Schule, eine DSA Gruppe gegründet hat, und ich nicht mit dem Arsch zu Hause bleiben konnte.
Ich spiele eigentlich immer mit einer nur leicht variierenden Gruppe enger Freunde verschiedenste Systeme. D&D 4.0, Scion, Warhammer 40k und Pathfinder sind so die Evergreens, aber wir haben schon mehr Systeme angespielt als dass ich mich noch an alle erinnern könnte.
In letzter Zeit haben wir auch etwas Interesse an LARPs entwickelt, aber noch nicht das richtige System und die richtige Gruppe für uns gefunden.
Wir haben auch einen 1,5 Jahre alten Sohn, was es nicht immer leicht macht Zeit und Energie fürs Spielen zu finden (lange Abende sind nicht drin, wenn man noch jede Nacht geweckt wird und morgens um 6h die Nacht vorbei ist), aber es klappt immer irgendwie.
Dann erstmal ein herzliches Willkommen hier auf den RPG-Foren! Das klingt nach jeder Menge Spielerfahrung, die du angesammelt hast und nach vielen interessanten Themen. Habt ihr zur Zeit ein Lieblingssystem, oder ändert das immer wieder?
Ein Lieblingssystem an sich habe ich nicht und hatte ich auch nie. Dazu haben Rollenspiele einfach zu viele Facetten.
Von den Welten her mag ich D&D 4.0/5 und Scion am Liebsten. Vom der Charaktererschaffung/Spielmechanik hat mich Spirit of the Century bzw. das Dresden File RPG sehr beeindruckt. An Warhammer 40k mag ich das Level- und Kampfsystem gerne. Und so weiter.
Von der generellen Gruppenkompatibilität gehen D&D 4/5 und Warhammer 40k am besten.
Ach, so selten ist das doch auch nicht, oder?
Ich habe eine Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und arbeite in Java und C#.
Meiner ist noch zu Jung, als das ihn Bestechung interessieren würde.
Wir spielen immer, wenn er im Bett ist. Wenn er wach ist, dann bedeutet das, dass mindestens einer von uns nichts vom Spiel mit bekommt. Wir sind sicher noch 1 Jahr von stiller Beschäftigung entfernt.
kommt drauf an… unsere waren immer zu sehr an dem Geschehen am Tisch interessiert, als dass sie sich still selbst beschäftigt hätten. Geordnetes Spiel läuft bei uns erst nach dem Zubettgehen. Aber mittlerweile haben sich alle Beteiligten dran gewöhnt. Die Kinder an den Rollenspielerlärm (ja - wir sind mitunter ganz schön laut :)) und alle anderen an das gemeinsame Abendessen vor dem Spiel.
Das war auch nicht ganz ernst gemeint. Unser Kleiner ist ein Wirbelwind, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er einfach dabei sitzt und ruhig ist. Aber ab einem gewissen Alter muss man nicht mehr so hinterher sein, was er macht, und immer ein Auge drauf haben. Jetzt ist das noch absolut nötig.
Wenn die Anderen erst kommen, wenn er schläft, dann haben wir jedenfalls nicht das Problem, dass er sich beim Einschlafen zu sehr durch das Gerede ablenken lässt.
Bevor der zweite Nachwuchs dabei war, hat mein Mann den Nachwuchs gepackt und ich hab mit den Jungs gespielt. Das hat sich mit zwei und der Sache mit dem Stillen leider etwas erledigt. Aber er muss damit irgendwann fertig werden.
Für die wöchentliche Runde können wir zum Glück zu Eltern/Schwiegereltern fahren, Kinder abgeben und Rollenspieler einladen.
Zu jung für Schokoladen waren unsere irgendwie nie.
Na ja. Im Studium waren es neben mir noch drei andere Damen im Studienjahrgang, wobei zwei davon nach dem ersten Semester doch lieber etwas anders gemacht haben. Zumindest hat sie keiner mehr gesehen. Aber schön, wenn Du weniger “einsame” Erfahrungen gemacht hast. Man hatte zumindest den Vorteil, dass alle Professoren und der Hausmeister der Fakultät einen kannte.
Wir sind halt beide Teil der gleichen Gruppe, und irgendwie fänden wir das beide doof, wenn nur einer spielen könnte. Abwechseln geht ja auch nicht, für mehr als eine Gruppe gleichzeitig haben unsere Freunde nicht so wirklich Zeit.
Die Omas nehmen ihn schon immer mal wieder, aber da beide Schichtdienst haben, sind wöchentliche Termine nicht drinne.
In der Ausbildung war ich auch die einzige Frau in einer Klasse aus 15. Später im Job gabs aber immer noch ein paar andere Mädels.
Mein Mann studiert übrigens Angewandte Informatik, und die haben eigentlich immer recht gute Frauenquoten von ~15%
Oh… wie unhöflich … HERZLICH WILLKOMMEN Sakuko! Schön, dass es dich zu uns geführt hat! Hast ja schon gemerkt, dass wir meist ein kommunikativer Haufen sind …grins
Na, mein Mann findet es schon in Ordnung, wenn ich als DauerSL in der anderen Runde auch mal selbst spielen möchte. Ihm reicht auch eine Runde um seine Rollenspiel-Lust zu befriedigen. Die zweite Runde war auch nicht mit den gleichen Leuten, sodass es keine Überschneidungen gibt.
@hexe: Ich hatte mir schon überlegt, vielleicht noch einer anderen Gruppe beizutreten. Einfach damit ich ein bisschen mehr aus dem Haus komme. Aber da ich 13 Jahre nur mit dem (fast) gleichen Pappnasen gespielt habe, weiss ich gar nicht, ob ich in eine normale Gruppe rein passe. Es könnte ja sein das die das Spiel gaspernst nehmen.:shok:
Mein Mann hat früher fast ausschließlich gemeistert, mittlerweile übernehmen das meist 2 Freunde von uns.
Wir “assimilieren” immer mal wieder Bekannte aus der Uni oder Freunde von Freunden, aber die meisten bleiben leider wirklich nicht lange. Wir sind einfach alle etwas eigen.
Wenn es nicht für eine RPG Gruppe, spielen wir auch gerne mal Brettspiele in der Richtung. Pathfinder ACG oder verschiedene Dungeoncrawl-Miniaturenspiele. Die gehen ja meist auch zu zweit.