Hi,
Ich möchte mich in ein Virtuel Tabletop einarbeiten um DnD auch online spielen zu können. (Sowohl als Spieler als auch als SL)
Was habt ihr so für Erfahrungen mit Foundry und Roll20 (oder habt ihr noch was ganz anderes?)
Hi,
Ich möchte mich in ein Virtuel Tabletop einarbeiten um DnD auch online spielen zu können. (Sowohl als Spieler als auch als SL)
Was habt ihr so für Erfahrungen mit Foundry und Roll20 (oder habt ihr noch was ganz anderes?)
Also mit FoundryVTT bin ich noch nie warm geworden, ich habs paar mal probiert und auch Spielern die entscheidung gegeben was sie lieber nutzen wollen (Handhabhung, Charbögen, etc) und es wurde immer Roll20.
So nett FoundryVTT auch gemacht ist, irgendwie hat es nie gepasst.
Ich denke es kommt ein wenig darauf an was du erreichen möchtest.
Bei mir sieht es genau andersrum aus, wie bei Tealk. Ich kann bspw. mit Roll20 nix anfangen.
Für mich ist Roll20 das - technisch - schlechtere System, das ich als übermäßig kompliziert in Erinnerung hab. Aber ok, ich hab zuletzt auch vor 2 Jahren auf Roll20 gespielt, und bin seitdem nur noch mit Foundry unterwegs.
Für mich einer der größten Punkte überhaupt Foundry auszutesten waren die Abo Gebühren von Roll20 (und so ziemlich jeder anderen VTT Software da draußen). Mit einem Freien Account gewinnst du keinen Blumentopf, außer du willst mal etwas herumspielen. Und damit zahlst du mindestens 6 Euro im Monat, wohingegen du für Foundry nur einmalig 45 Euro ausgibst.
Foundry kannst du dir dann auf deinen Rechner installieren, dort starten, und wenn du nicht gerade Vodafone Kunde bist, deine Freunde per Link einladen und losspielen. Als solcher geht es auch - aber dann nur mit etwas mehr technischem Aufwand, der einen abschrecken kann, oder du bist dann auf Foundry Hosting angewiesen, was dann natürlich wieder zusätzlich Geld kostet und Roll20 günstiger dastehen lässt.
Foundry bietet - dank einer lebhaften Modding Community - sehr leichten Zugang zu Tonnen an 3rd Party Material, das z.T. auch kostenfrei angeboten wird. Darüber hinaus ist das Anlegen von Homebrew Content, nach einer gewissen Einarbeitungszeit, ein Kinderspiel. Vor allem, da du nicht alles ständig irgendwo auf Fremdserver hochladen musst, sondern entspannt bei dir am Rechner machen kannst und keine Probleme mit Speicherlimits hast.
Richtig “Selbsterklärend” ist keines der beiden Systeme und du wirst als SL Arbeit investieren müssen, um mit diesen Systemen ein Abenteuer aufzubauen.
Vergleichend mit dem Roll20 vor 2 Jahren, und dem - was damals schon in Foundry möglich war - hätte ich damals wie heute jederzeit eine Foundry Runde als Spieler vorgezogen.
Da muss man aber auch extrem aufpassen mit der Version, ich hätte da bei einer Testrunde extrem viel ärger mit. Hab den verdammten Server glaub 3 Mal aufgesetzt.
Ich weiss nicht genau wie es mit D&D ist, aber bei Pf2e ist Foundry unschlagbar gut, Die UI ist am intuitivsten, die Performance ist am besten und, die Regelimplementierung und Automatisierung ist so gut, dass man in der Regel darauf vertrauen kann, dass das System alles ordnungsgemäß trackt und so den SL unterstützt. Nicht zuletzt weil man nicht ständig bestimmte Regeln nachschlagen muss. Richtig gut wird das dann wenn man midlevel oder highlevel Charaktere hat bei denen die korrekte Anwendung aller Regeln mehr und mehr Aufmerksamkeit erfordert.
Für Pf1 und DnD ist das bei Roll20 auf jedenfall auch so. Für aborea hab ich den Roll20 bogen geschrieben und kann daher sagen das es einem auch alles abnimmt.
Das ist bei Foundry mittlerweile eigentlich unmöglich, das man veraltete Mods lädt, da die Versionsprüfungen mittlerweile sehr gut sind.
Aber ja, es kann natürlich trotzdem sein, das man sich die eigene Welt so mit Mods zupflastert, das sich was beißt, und es deswegen alles abstürzt. Aber das lernt man auch ^^
Das ist auch nicht was ich gesagt habe ![]()
Sondern das die Foundry version zu den Mods und Games passen muss was nicht immer einfach ist.
Ich bin auch großer Fan von Foundry VTT.
Meine Online-Runde, bestehend aus alten Freund:innen, mit denen ich mich während Corona wieder neu vernetzt habe, hat erst ohne ein Tool gespielt.
Als dann jemand ein Powerpoint per Bildschirm geteilt hat, um dort die Entfernungen zu den Gegnern zu tracken, habe ich mir eine Foundry-Lizenz gekauft.
Abo-Modelle mag ich gar nicht, und außerhalb von D&D5 ist Roll20 auch nicht gut aufgestellt.
Pathfinder2e-Runden über r20 blende ich z.B. in der Suche aus, das ist mir einfach zu viel Konfiguration, bis mal etwas nutzbar ist.
Mit Foundry kann(!) man sehr viele zusätzliche Module nutzen, die von Fans entwickelt wurden, aber man kann auch einfach mit der Basis-Installation spielen.
Es gibt Module für Animationen, Teleporter, automatisch ausblendende Dächer und vielfache Automatisierungen, wirklich viele Möglichkeiten - und alle kostenlos.
Foundry muss man allerdings entweder selbst hosten - einfache Portfreigabe reicht, wenn man einen “richtigen” Internetanschluss hat, läuft auch auf einem Raspberry Pi und braucht null Performance.
Wenn man keine vernünftige Leitung hat, kann man verschiedene kostenlose Hosting-Angebote nutzen oder eben doch wieder monatliche Gebühr bezahlen…
Meine ersten Schritte waren damals mit FantasyGrounds. Aber mit der UI bin ich niemals richtig warm geworden, auch nicht als die neue Version herauskam.
Ich habe es dann eine ganze Weile mit Roll20 versucht, war aber nie richtig zufrieden damit, weil immer etwas nicht so passte, wie ich es gerne haben wollte.
Zu meinem Glück habe ich damals von FoundryVTT erfahren und - was mich angeht - war es genau das was ich wollte.
Ich finde auch, dass der ganz große Vorteil die Community ist, die mit der Entwicklung von Modulen einhergeht. Da hat Roll20 in meinen Augen eindeutig den Anschluss verpasst. Auch was die einmal Zahlen Lizenz angeht.
Ich leite jetzt seit 4 Jahren auf Foundry D&D und ich möchte es nicht mehr woanders machen wollen.
Sofern erlaubt mal ein Überblick was alles möglich ist: Reddit – Das Herz des Internets
Hi, ich leite eine PF 1 Runde über Roll20 und spiele selber in einer Runde über Foundry.
für den Einstieg hat sich bei uns Roll20 gut bewährt allerdings muss ich sagen das mit der Zeit das Kostenlose Angebot stark nachgelassen hat. Nun bin ich selber am überlegen auf Foundry umzusteigen.
von unserem SL wurde mir auch gesagt das ist etwas viel Einarbeitung am Anfang benötigt aber danach um einiges leichter zu bedienen ist.
Es kommt also auch ein bisschen darauf an ob du was längerfristiges Plans oder nur Online mal hin und wieder einen One Shot anbieten möchtest.
Foundry VTT > Roll20
Foundry ist Buy2Play und man kann es selber hosten. Es gibt sehr viele kostenlose als auch kostenpflichtige Module für etliche Systeme. Beherrscht man JS, CSS und HTML, kann man auch eigene Module entwickeln.
Roll20 hingegen ist teurer (Abo) und technisch eine Katastrophe. Wir haben es mal für Sword World RPG benutzt. Die Seite strotzt nur so vor Trackern und die eingebaute Konferenzlösung hat nicht funktioniert. Roll20 war wohl eine der ersten Seiten, hat sich dann aber auf den Lorbeeren ausgeruht und andere sind vorbeigezogen.
Ich kenn niemanden der WebRTC freiwillig nutzt. Das entwickeln für Roll20 kann man aber mit einfachen HTML machen ohne das man JS Guru sein muss ![]()
Ich kann owlbearrodeo empfehlen ist simpel und leicht für denn Einstieg und mit denn neuen Updates und extensions auch persönlich anpassbar.![]()
![]()