[HSGE] Was verbirgt sich dahinter?

Das Spieluniversum beschränkt sich auf eine Galaxis in der Größenordnung der Milchstraße(ø150k±50k Lj), die 250±150Mrd. Sonnensysteme umfaßt. Die Generatorsim startet 13,7Mrd. Jahre v.Chr. Zu diesem Zeitpunkt existiert nur das zentrale ISM(Interstellar Medium), das 700±200Mrd. Sonnenmassen umfaßt. Die Rotation im Urzeigersinn beginnt und die Zentrifugalkraft treibt das ISM auseinander um die Spiralarme zu bilden. Zeitgleich entstehen im Zentrum (Bulge) die ersten Sterne. Es sind überwiegend superheiße, kurzlebige Riesen und Überriesen, die dem Populationstyp II/III zuzuordnen sind. Sie sind Auslöser der chemischen Evolution und sorgen für Metallizität. Ohne deren Existenz ist die Bildung von Sonnensystemen mit erdähnlichen Planeten unmöglich. Die schweren Elemente driften schneller in die Spiralarme und bilden entgegen der Rotationsrichtung an den Innenrändern der Spiralarme Molekularwolkencluster. Dies sind die Geburtsstädten von Sternhaufen, die dem Populationstyp I angehören. Die Vorgänge im Bulge dienen nur der Visualisierung. Daten hierzu werden aufgrund der Irrelevanz fürs Spieluniversum nicht festgehalten. Inhalten der Halo wird keinerlei Beachtung geschenkt, da sie noch bedeutungsloser sind. Der interessante Teil liegt innerhalb der GHZ(Galactic Habitable Zone). Dort entstehen die Sonnensysteme, die Kandidaten für organisches Leben sein können. Dunkle Materie liest sich wie eine Wetterkarte, die die Galaxis überlagert.
Die Sim kann im Modus “Historisch” oder “Fiktiv” betrieben werden. Im Modus “Historisch” wird der uns bekannte Teil der Galaxis per Rollback-Preset erzeugt.
Wie bereits erwähnt, wird es auch ein vorgefertigtes Setting geben, das sich über mehrere Epochen erstreckt.
Wer mal eben auf die Schnelle ein Sonnensystem braucht, kann sich eins nach Eingabe der notwendigen Eckdaten erstellen lassen.
Die Integration von Eigenbaugalaxien ist fast unmöglich, da sie nicht auf natürliche Weise entstanden sind. Ihre wissenschaftliche Plausibilität ist nicht nachvollziehbar. Somit fallen sie aus der Simulation, es sei denn, man stattet sie mit dem für die Simulation notwendigen Datensatz aus (dürfte 'ne Tipparbeit für Jahrzehnte sein).

Modul 2 beschränkt sich auf alle habitablen Planeten, die sich in der GHZ befinden und Modul 3 setzt die Evolution aller eukariotischen Organismen fort.
Wer mal eben auf die Schnelle ein Tier, eine Pflanze, einen Pilz oder eine höher entwickelte Spezies braucht, kann nach Belieben im Evolutionsbaukasten wühlen und sich das Passende per Genmanipulation im Niche-Stil zusammenschrauben.

In Modul 4 und 5 kann jede Spezies, die Homo Erectus-Status bzw. Post-/Transhumanismus-Status erreicht durch einen Spieler vertreten werden. Alle übrigen übernimmt die KI, wobei diese jederzeit durch Spieler abgelöst werden können. Umgekehrt kann jede Spielerspezies jederzeit an die KI abgetreten werden. Die Geschichte schreitet kontinuierlich voran. Es liegt an jedem einzelnen Spieler, ob er sich im Jahre 2000 noch im Mittelalter befinden oder bereits 2200 den Hyperraum bereisen möchte. Der Zoom an den Rollenspieltisch ist jederzeit möglich. Die Sim friert nur bis zur Rückkehr ein. Der SL teilt dem Server selbstverständlich nennenswerte Veränderungen mit. Der Tech-Tree ist übrigens extrem detailreich und läßt sogar Parallelentwicklungen einer Grundphilosophie zu. Ob dieser für Ergänzungen geöffnet sein wird, steht noch in den Sternen. Zur Kommunikation zwischen den Spielern kann ein integrierter Konferenzchat verwendet werden. Hierzu muß man nur die gewünschten Gesprächspartner einladen, was gewährleistet, daß Bündnispartner nicht abgehorcht werden können.
Es wäre natürlich ideal, gerade im Raumfahrtzeitalter mehrere Spezies auf ähnlichem Niveau simultan verfügbar zu haben. In der Praxis wird es vermutlich ein Seltenheitsfall sein. Na, dann müssen eben die Finetuning-Finger ran;)
Autarke Rollenspielsitzungen mit jedem x-beliebigen Setting sind innerhalb des RPG-Regelwerks, das aus bereits erwähntem Grund nicht in digitaler Form enthalten sein soll generell möglich. Die Computersim ist dazu nicht notwendig.
Beispiel: Jorune (Sho-Caudal) ist wohl die mit Abstand faszinierenste SciFantasy-Spielwelt der Rollenspielgeschichte. Die Integration per Computersim wäre kaum möglich und ich wollte in HSGE nicht darauf verzichten müssen.
Die Integration von Elementen externer RPG-Systeme ist nur über Hausregeln per Anpassung an die HSGE-Kernmechanismen realisierbar. Die Konvertierungstabelle der verschiedensten Würfelsysteme existiert bereits seit Jahren.

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