Ich habe in der Mediathek der Öffentlich-Rechtlichen die 6-teilige Serie “Letzte Beute” entdeckt, in der ein Pen and Paper gespielt wird. Allerdings mit professionellen Schauspielern.
Dabei wird nicht nur das Spiel in Echtzeit gespielt, nein, die Schauspieler werden auch in einer Rückblende gezeigt, um aufzuzeigen, was die Backgroundstory ist.
Dabei sind die Folgen zwischen 40 - 65 Minuten lang.
Bin allerdings erst bei Folge 1, kann deshalb noch nichts Genaueres zu sagen.
Ich habe jetzt die ganzen 6 Folgen geschaut … und was soll ich sagen …
Im Grunde genommen ist es genau diese Art von Rollenspiel, die mir gefällt, bei denen ich allerdings schon jetzt weiß, dass manche Mitglieder hier diese Art von Spiel ablehnen werden
Es gibt hier kein wirkliches: Okay, auch wenn die Figur ein A… ist, es reißt sich am Riemen und spielt mit den anderen zusammen [außer, die Gruppe einigt sich drauf. Aber ob das wirklich der Fall war, das weiß ich nicht].
Hier wird ausgelebt, wie der Charakter ausgearbeitet wurde.
Und das finde ich so grandios an der Konstellation.
Was ich allerdings ein bisschen schade finde: Ich hatte mir schon mehr erhofft, dass die Schauspieler auch so richtig schauspielern, sodass man sich ein wenig von ihnen abgucken kann. Das war leider nicht der Fall.
P.S. Falls es jemand schauen will: Ab Folge 2 greift die Autorin des Spielszenarios ein. Und ab da wird es dann richtig krass!
Was logisch ist, da es sich dabei um Rollenspieler handelt, die diesem Hobby schon ein paar Jahre länger nachgehen, während bei “Letzte Beute” Schauspieler bei sind, die - bis auf einen, wie es ausschaut - alle zum ersten Mal ein Pen and Paper spielen.