Wenn der Versuch zur Kontaktaufnahme mit Klett-Cotta einen Anlass braucht, dann könnte ich einen liefern:
Andrus Kivirähk
Der Mann, der mit Schlangen sprach
Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt
ca. 480 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-608-98107-0
(Mees, kes teadis ussisõnu, Tallinn, Eesti Keele
Sihtasutus, 2007)
Das ist was ich meinte - estnische Autoren gibt es sicher nicht erst seit gestern, aber werden die sonst wo verlegt?
Der junge Leemet lebt mit seiner Familie und einem Clan von Jägern und Sammlern im Wald. Er ist der Letzte, der die Sprache der Schlangen beherrscht, in der er mit den Tieren reden kann. Kreuzritter, Dorfbewohner und christianisierte Ackerbauern bedrohen die alte magische Welt des Waldes. Aber Leemet und seine Freundin, eine Otter, setzen alles daran, sie zu retten.
Lemeet und die Waldbewohner leben in einer fantastischen Welt, in der Frösche fliegen können, Läuse so groß sind, dass man auf ihnen reiten kann, und Bären eine Vorliebe dafür haben, Frauen zu verführen. Doch ihr zauberhafter Lebensraum ist bedroht: Die Menschen des Dorfes, die der Magie entsagt haben und stattdessen religiös geworden sind, dringen immer tiefer in den Wald ein. Um Lemeets Welt zu retten, müsste der Nordlanddrache, eine Gottheit für Wohlstand und Schutz, wiedererweckt werden – von einer ganzen Schar von Waldbewohnern, die die Schlangensprache sprechen. Und Leemet ist der Letzte, der diese Sprache beherrscht.
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