Hallo Chris,
naja, unsere beiden Neuen hatten vorher mit PnP noch nie was zu tun. Aber sie hatten früher (vor längerer Zeit) jahrelang World of Warcraft gespielt - somit hatten sie zumindest ein wenig den Fantasy-Bezug und konnten mit Charakterwerten etwas anfangen.
Wir haben dann einige Regelerklärungen mit WoW in Verbindung gebracht (weil ich das ja früher auch mal gespielt hatte) und somit konnten sie sich einiges besser vorstellen.
Ansonsten war es nur ein sehr kleines Abenteuer in Letzthafen an der nördlichen Schwertküste in Faerun. Nix besonderes, nur eine typische Anfänger-Quest 
Kurz:
Während des alljährlich stattfindenden Hafenfests wurden aus der Taverne zwei Fässer des in der nördlichen Schwertküste sehr bekannten Ale’s dieser Stadt gestohlen. Und wenn es nix ordentliches zu trinken gibt (außer billigem Wein und mittelprächtigem Met), dann kann man sich schon mal aufmachen, um nach dem Rechten zu sehen (weil die Stadtwache natürlich mal wieder besoffen war) - gesagt getan, irgendwann gemerkt, dass eine der Wände im Keller (wo die Fässer gelagert wurden) nicht mehr wirklich fest gemauert ist, sondern der Mörtel fehlt.
Weiter gings dann durch das freigemachte Loch (natürlich) in die Kanalisation, dort haben sich ein paar Troglodyten und ein paar kleine grüne Schleime rumgetrieben. Hierher (und auch von hier weg) führten die Fässer-Spuren. Der Kampf für die (vorgefertigten) Stufe 2 Charaktere war dann doch nicht soooo einfach, wie ich das gedacht hatte, die Gruppe hatte danach schon den Großteil ihrer Ressourcen verbraucht (ok, waren auch 5 Troglodyten und 2 Schleime). Weiter gings dann durch ein Loch in der Kanalisationswand in ein kleines Höhlensystem, bis sie irgendwann am Strand etwas nördlich der Stadt herauskamen. Dort gab es einen kleinen Steg mit einem kleinen Segelboot. Und natürlich standen da noch ein paar Fässer (ja, genau die mit dem Ale). Paladin geht mutig voran, um sich die Fässer mal genauer anzuschauen und wurde prompt von einigen (ok, es waren 6) Sahuagin (die ja bekanntermaßen in dieser Gegend ihr Unwesen treiben) überrascht, die aus dem Meer gesprungen kamen. Der Paladin war dann natürlich Mode, aber er kann ja ganz gut einstecken 
(Und ja, die Sahuagin hatten die Troglodyten bedroht und ihnen aufgetragen, doch mal ein paar nette Dinge aus der Stadt zu klauen und bei ihnen abzuliefern.)
Der Rest eilte dem Paladin dann zu Hilfe, aber sie hatten alle Hände voll zu tun, die Gegner in Schach zu halten, insbesondere, da auch ein Mutant (mit 4 Armen) dabei war. Der Paladin war dann doch irgendwann auf 0 TP und musste sich entscheiden, denn wenn er jetzt noch eine anstrengende Aktion durchführt, nimmt er automatisch Schaden und würde dann im Sterben liegen. Heilung war aktuell nicht gleich möglich, da er von Gegnern umzingelt war. Tja, was macht ein echter Held - er opfert sich für die Gruppe und hat einen letzten kraftvollen (vollen Schaden gewürfelt) Schlag durchgeführt, der den Mutanten umgehauen hat. Dann fiel er heroisch (natürlich in Zeitlupe und Nahaufnahme) zu Boden. Zum Glück waren die anderen Gegner schon gut angeschlagen und der Magier hatte auch noch zwei zwischenzeitlich schlafen gelegt.
Jedenfalls hatten sie es mit Ach und Krach geschafft, die restlichen Gegner auszuschalten, dem Paladin den letzten Heiltrank einzuflößen und die schlafenden Gegner mit einem Coup de Grace ins Jenseits zu befördern. Die Wirtin hat sich natürlich über die Fässer gefreut, somit war das Fest (und natürlich insbesondere auch der Umsatz) gerettet und die Helden hatten etwas zu feiern 
Hier ein Bild vom Strand-Kampf und unten rechts ein Gruppenfoto der Helden zusammen mit einigen Monstern. (Das Strand-Bild ist nicht ganz akkurat, das habe ich später noch mal gemacht für eine Bewertung auf Etsy, weil ich dort die Zustandsringe (auf deutsch) gekauft hatte - deshalb sind da auch ein paar andere Figuren zu sehen - aber ansonsten war der Aufbau genau so, nur sind hier halt 5 statt 4 Charaktere zu sehen. Das Foto unten rechts zeigt aber die echte Gruppe.).
Also das typische Starter-Abenteuer - dauerte aber echt lange (insgesamt über 7 Stunden, allerdings mit lecker Abendbrot zwischendurch). Aber zwischendurch mussten wir natürlich immer wieder mal die Regeln erklären und die Möglichkeiten aufzeigen, die es für die einzelnen Klassen gibt. Das war natürlich viel Input - insbesondere, da wir ja nach 3.5-Regeln gespielt haben…
Da ich das ganze aber mit ausgedruckten Battlemaps, teils selbst bemalten Figuren und auch einigem Terrain garniert hatte, um das ganze optisch etwas aufzulockern, waren unsere Neulinge natürlich sehr angetan 
Gleich noch ein Spielerhandbuch mitgegeben, damit sie das mal in ruhe studieren können. Nächste Runde ist dann in 4 Wochen, sie freuen sich schon drauf 
Ok, soweit zu unserer Runde.
Ich denke nicht, dass wir jemanden dabei haben, der noch Zeit für eine andere Gruppe hätte, ist so schon immer schwierig, alle 4 Wochen einen Termin hinzubekommen.
Ich kann das natürlich mal ansprechen.
Aber auf ein Bier in Schwerin kann man sich bestimmt mal treffen 
Macht erstmal eure Kennenlernrunde - und dann könnt ihr ja mal erzählen.
Gruß Mario