“[COLOR=“Plum”]Oh Bruder…”[COLOR=“Plum”] Ancoron ist sich natürlich bewußt, aus welcher Welt der Gast ursprünglich stammt. “[COLOR=“Plum”]Sein Gott heißt Tyr und kommt aus einer Welt namens Faerun; daran müßt ihr euch noch gewöhnen.” Einen großen Schluck später, setzt der erste[COLOR=“Plum”] Patriarch noch einen hinterher. [COLOR=“Plum”]“Und es ist MEIN Tempelbezirk; nicht unserer!” Obwohl [COLOR=“Plum”]Ancoron langsam wirklich zuviel hat, ist er nicht wirklich so betrunken, wie er vorgibt. Und nachdem er seinen Glaubensbruder zurecht gewiesen hat, wendet er sich an den Kleriker. “[COLOR=“Plum”]Wenn ihr einen Tempel eröffnen wollt, dürft ihr das gerne tun. Vorrausgesetzt ihr habt wenigstens einen Gläubigen, der gelegentlich eure Gottesdienste besucht.” Der Elf blättert kurz in den Unterlagen, zieht eine Karte aus dem Stapel, auf dem das Gebiet des Tempelbezirks abgebildet ist und reicht sie dem Besucher. “Z[COLOR=“Plum”]eichnet einfach ein, wo ihr Euer Gotteshaus errichten wollt. Noch habt ihr fast freie Auswahl.”
“Verzeit Bruder ich wälte die Worte mit bedacht ist es nich unser Aller Tempelbezirk den ihr verwaltet,
so wie Boron unser Aller Gott ist den wir vertreten?”
[COLOR=“Plum”]Ancoron lächelt. “[COLOR=“Plum”]Verzeiht Bruder, es ist einfach zuviel auf die kurze Zeit. Ich wollte euch nicht anfahren.” Der Elf nimmt einen kräftigen Schluck, horcht kurz in sich hinein - sein blöder Elementar ist beim Hauptmann angekommen - und wendet sich dann wieder Sayjian zu. [COLOR=“Plum”]“Eure Worte sprechen wahr. Natürlich ist es so, wie Ihr sagt. Doch müßt ihr bedenken, das nicht jeder hier unseren Zwölfen folgt, noch wissen, wer Boron ist.” Müde streicht sich der erste [COLOR=“Plum”]Patriarch durch seine volle weiße Mähne. “[COLOR=“Plum”]Überlasst die Belange des Bezirks einfach mir und fangt keinen Streit mit meinen Besuchern an.” [COLOR=“Plum”]Ancoron lehnt sich auf dem Sessel nach hinten, den Kelch in der Hand. “[COLOR=“Plum”]Und weißt die Garde an, sich bedeckt zu halten. Vielleicht brauche ich eure Golgariten irgendwann später noch…”, setzt er mit einem müden lächeln hinterher.
Es klopft an der Tür und [COLOR=“Yellow”]Finstertann kommt herein. Er wirft seinen Umhang über eine Stuhllehne und setzt sich im gleichen Zug. Er schaut kurz die Gesichter der beiden anderen Geweihten an und murmelt dann in richtung Ancoron “[COLOR=“yellow”]Ach ja… Die Götter.”
“[COLOR=“Plum”]Was wunderts Euch, Hauptmann - das ist der Tempelbezirk.” [COLOR=“Plum”]Ancoron erhebt sich, holt einen weiteren Kelch aus dem Regal und weist einen Novizen an, Wasser zu kochen. “[COLOR=“Plum”]Aber nur 80°, sonst ist der Tee nicht gut”
Der erste[COLOR=“Plum”] Patriarch kramt kurz in den Schubladen unter seinem Schreibtisch und bringt einen aromatisch, duftenden Beutel zum Vorschein.
Marek hat keinen Schluck von dem Wein getrunken und Sayjian nur schweigend toben lassen. Er steht fest in seinem Glauben und muss seinen Gott vor niemandem verteidigen. Wer nicht an die gerechte Macht Tyrs glaubt, ist selbst Schuld. Immerhin muss der Kleriker sich eingestehen, dass es hier wohl noch viel zu tun gibt. Hier ist er richtig.
Er begrüßt Ancoron freundlich und beugt sich dann sogleich schweigend wie bisher über die Karte. Er tippt einen Punkt neben dem Boron-Tempel an. Seiner Meinung nach sollten die Tempel eng beieinander stehen.
“Dort würde ich den Tempel gern bauen lassen. Wie hoch sind die monatlichen Abgaben? Muss ich den Bau selbst organisieren, oder helft Ihr mir dabei?”
Dann wendet er sich kurz Sayjian zu.
“Solange eure Gottheit keine böse oder chaotische ist, werden wir sicher gut nebeneinander auskommen.”
sagt er in nicht eben freundlichem aber auch nicht feindseeligem Ton.
“Nein unser Gott ist keinesfalls böse oder chaotisch. Könnt ihr das auch von eurem sagen. Ob ihr jetzt an Thyr , oder sonst Irgendjemand glaubt am Ende stehen alle vor Boron.”
“Nein, Boron is der einzigste Hüter des ewigen Schlafs. Aber genug erzählt mir etwas über euern Gott. Wobei wenn ich euch so anseh ist Thyr euer Gott des Krieges. Oder?”
[COLOR=“Plum”]“Friede, meine Herren,”[COLOR=“Plum”] Ancoron verdreht schon langsam die Augen. Langsam überlegt er, ob er mitsamt dem Hauptmann nicht wieder ins Streuner’s Heim verschwinden sollte. Oder in die Wache. Oder durch das nächste Portal nach Boron weiß wo.
“[COLOR=“Plum”]Dies ist der Tempelbezirk, hier ist jeder Glaube und jede Gottheit willkommen.” Der erste[COLOR=“Plum”] Patriarch wendet sich an den Kleriker des Tyr. “[COLOR=“Plum”]Es läuft folgendermaßen: Ich gebe euch die Erlaubnis zum Tempelbau und Ihr baut diesen dann. Abgaben müßt Ihr keine bezahlen. Euren Tempel verwaltet Ihr selber; ich greife nur bei Streitigkeiten zwischen den Tempeln ein. Soweit alles klar?”
Der Novize kommt mit dem heißen Wasser zurück in[COLOR=“Plum”] Ancorons Büro, stellt den Krug samt Becher vor dem ersten[COLOR=“Plum”] Patriarchen ab, und zieht sich schweigend wieder zurück. Der Waldelf gibt sich der kurzen Muße der Teezubereitung hin und schiebt Hauptmann Finstertann dann den Becher hin. Dann wendet er sich erneut dem Kleriker zu. “[COLOR=“Plum”]Ich dulde es, wenn Ihr euren Tempel von einer Einheit Tempelgardisten beschützen lasst.” Er wirft einen kurzen Seitenblick zum Hauptmann. “[COLOR=“Plum”]Dafür fordere ich aber auch von Euch, das Ihr eure Gardisten im Notfall mir bzw. dem Herrn Hauptmann zur Verfügung stellt. Sind diese Bedingungen für Euch akzeptabel?”
“Tyr ist vielmehr Gott der Gerechtigkeit. Er redet nicht nur über Moral, er straft die Schuldigen mit seiner eisernen Faust. Wir stellen uns dem Bösen, wenn wir davon erfahren und richten mit dem Schwert.”
klärt er ihn auf und deutet auf sein vernarbtes Gesicht. Ancorons Erklärungen klingen gut. Er fügt nur noch hinzu
“Solange der Hauptmann nicht korrumpiert ist und für die gerechte Sache steht, stelle ich ihm gern meine Männer zur Verfügung.”
“[COLOR=“Plum”]Nachdem dies nun geklärt ist, nehme ich an, Ihr wollt sofort mit dem Bau Eures Tempels beginnen?”, fragend sieht der erste[COLOR=“Plum”] Patriarch den Kleriker an. “[COLOR=“Plum”]Und Ihr Bruder habt doch sicherlich noch andere Aufgaben, als nur den, meinen Wein zu trinken?”
Aufmerksame Beobachter dürften bemerken, das der Waldelf etwas geschlaucht ist. Nicht nur die Suche nach dem Opfer, sondern auch die Anspannung und Vorbereitung zur Jagd, sowie die Planung hinterlassen langsam aber sicher ihre Spuren. Nebenbei trägt der Hochgeweihte immernoch seine Utharitenmontur. “[COLOR=“Plum”]Bleibt ruhig noch eine Weile und genießt euren Tee, Hauptmann” wendet sich[COLOR=“Plum”] Ancoron an seinen dritten Gast.
“Ich werde wie gesagt, die Golgariten zu Wache bringen und sie von da an nach dem zweiten Opfer suchen lassen.” Der Boron Geweite schaute mürisch in die Runde. “Boron zum Gruße meine Herrn, Boron zum Gruße.” Nachdehm der Boroni Drausen war macht er nur eine Geste, auf die hin die vier Golgariten vor der Tür wussten das sie im folgen sollen. Und sie gehen hinaus auf den Platz und hinüber zu Wache.