ich hoffe das ist hier in der richtigen Kategorie. Ich bin unzufrieden mit meinem Prep.
Hintergrund: WorldAnvil habe ich früher gern benutzt, auch weil es mir einfach Spaß gemacht hat.
Aus Zeitgründen, spiele ich mehr “regelleichte” Systeme. Vorrangig PbtA u.ä.
Ich bin unzufrieden “zu viel” zu Improvisieren und mag es nicht, dass mein Unterlagen nicht sauber sind (Verwaltungstechnisch).
Word Dokumente schreien mir immer ARBEIT zu…
Ist es euch wichtig eure PnP Unterlagen ordentlich abzulegen? (zu Verwalten)
Wie bereitet Ihr vor?
Ja Vorbereitung ist immer mit Arbeit verbunden. Was ich dir empfehlen kann ist viel Vorarbeit zu leisten mindestens für die nächsten 3 Sessions ich plane bei mir ca. Die nächsten 10 Sessions im vorraus mit hypothetischen wegen die die Gruppe vielleicht gehen könnte. Das ist keine Garantie aber verringert das Improvisieren aufjedenfall und zum Teil kannst du bereits erstelltes nutzen um sie etwas Zweck zu entfremden . Ansonsten ja gibt’s nicht viel um das Improvisieren zu verhindern. Aber ja das ist alles mit einem gewissen Aufwand verbunden.
Ich hoffe mein kleiner Ratschlag konnte dir etwas helfen. Ansonsten ja lege viele Ordner an unterteilt in Gebiete mit npc’s, Karten und probs oder assets um schnell reagieren zu können falls notig
Moin, ich arbeite seit wenige Jahren mit google.doc
Für mich ist es super praktisch, dass ich mit allen Devices darauf zugreifen kann. Ich kann am Tablet besser reinzoomen als in ein Word Dokument (zumindest nach meinem Gefühl ^^), ich kann es jederzeit als PDF abspeichern. Ich kann für die Spielgruppe welche anlegen, in denen dann alle reinlesen und auch schreiben können (falls nötig). Ich arbeite vor allem mit Farbe und kennzeichne mir so verschiedene Dinge.
Bei einem anderen SL habe ich gesehen, dass dieser Punk 2 nicht unter Punkt 1 setzt, sondern darüber, also das aktuellste ist immer oben, vermeidet nach längeren Abenteuern oder Kampagne, Ewigkeiten zu scrollen.
Ich habe immer Namenslisten (häufig oldschool auf Papier) am Start, dass ich jedem NPC’s der aktuell noch namenlos ist, spontan einen verpassen kann, ohne auf Robenfrau 1 und Gardist 7 auszuweichen.
Ich nutze KI aber habe mich auch freizügig bei Pinterest bedient, um diverse Bilder für NPC’s zu haben, die ich dann über das Tablet den Spielenden zeige. Es spart mir stundenlanges überlegen der Optik. Ich habe dann eine grobe Idee für die NPC und suche in meinem Fundus ein passendes Bild oder ziehe los und lasse die KI es generieren.
Ich bin kein SL der passend zu jeder Szene eigene Musik einstreut, dazu habe ich leider nicht die Kapazität. Was ich aber mache ist, dass ich nach passender Ambiente Musik schaue, die dann leise im Hintergrund läuft. Meist Longplayer von Youtube, die ich herunterlade, um sie mit dem VLC Player abzuspielen. Am PC kann man auch mehrere VLC Player öffnen und gleichzeitig abspielen lassen.
Aktuell arbeite ich mit jemandem an einer App zur einfachen NPC Verwaltung. Wann wir damit fertig sind und ob überhaupt, kann ich nicht sagen.
ich finde, wie fast immer, gilt hier das Pareto-Prinzip (80/20-Regel).
Es gibt Dinge, die fast unerlässlich sind und angemessen vorbereitet gehören. Das sind aber die wenigsten Dinge – sie machen dafür den Großteil des Einflusses aufs Spiel aus. Und es gibt Dinge, in die es sich einfach nicht lohnt, zu viel Zeit und Energie zu stecken.
Meiner Meinung nach sind vor allem wichtig:
der Plot (bzw. die nächsten starken Anschlüsse)
die wichtigen NPCs
die Maps
Alles andere kann man improvisieren oder während der Session ausarbeiten.Gerade wenn die Zeit knapp ist und man eher regelleicht spielt, lohnt sich das doppelt. Die Unterlagen bleiben schlank, aber man improvisiert weniger an den Stellen, die wirklich wichtig sind.
Interessant ist: Die Unterpunkte unterliegen selbst wieder dem Pareto-Prinzip. Auch beim Plot oder bei NPCs sollte man sich nicht in Details verlieren. Die wichtigen Fakten zur Verstrickung ins Abenteuer und ein paar allgemeine Charakterzüge reichen vollkommen aus. Bei einer Map genügt im Grunde eine grobe Skizze. Liebevolle Details sind schön, aber wirklich nicht notwendig.