Auf dem weiten, neu erschlossenen und ziemlich leeren Tempelbezirk steht eine kleine, sehr schmucklose Holzhütte, über dessen Tür sich das Boronsrad befindet und an dessen Seite ein Schild mit der Aufschrift:
Vorläufige Verwaltung Tempelbezirk
befindet. Auf der anderen Seite des Türrahmens hängt ein zweites Schild, das eindeutig einem Stellenangebot entspricht:
Sekretär gesucht! Bezahlung verhandelbar, Aufstiegsmöglichkeiten gegeben! Vorraussetzungen: Geweihter/Priester/Kleriker o.ä. bevorzugt
Mit Bewerbungen bitte hier melden
Ancoron steht vor seinem neuen Machtbereich, schüttelt resignierend den Kopf und betritt seine Amtsstube. “Boron sei Dank, gehört die Geduld zu seinen größten Tugenden”, denkt er bei sich und nimmt hinter dem schmucklosen Schreibtisch platz.
Das leise Schnarchen, das durch die Tür dringt beweist immerhin, das der Erste Patriarch von Delazaria sich immer noch auf seinem Posten befindet, und der Dinge harrt die da kommen mögen.
Nach längerer, angestrengter Meditation tritt Ancoron mit einem neuen Schild aus der Tür seines vorläufigen Verwaltungsgebäudes. Dieses befestigt er direkt neben dem Stellenangebot und und betrachtet noch einmal kritisch den Text:
Anfragen für Tempelbaugenehmigungen
(bei Abwesenheit im Briefkasten hinterlegen)
Danach geht Ancoron noch einmal in die Hütte, kommt Sekunden später wieder hervor und befestigt per Nägel den einfachen Holzbriefkasten neben dem neuen Schild. Danach schließt der Boroni die Tür hinter sich ab, und wendet sich gen Geschäftsbezirk.
Kurze Zeit nachdem der Patriarch seine Hütte verlassen hat, taucht eine bekapuzte Gestalt auf nd mustert Hütte und Anschlag.
Dann greift er zu einem Stift und einem Blatt Papier, das er beides aus einer Innentasche seines Mantel fischt, und schreibt etwas darauf. Dieses Schreiben faltet er einmal und wirft es in den Briefkasten. Anschließend verschwindet die Gestalt wieder.
Brief:
[MI][I]Hallo Eure Eminenz (ich hoffe, das ist die richtige Anrede),
ich hätte gerne - und stelle hiermit den Anrtrag - einen Tempel für Spielleiter, einen SL-Tempel sozusagen oder auch gerne eSeL-Tempel genannt. Das würde meine Entspannng nach den Spielsitzungen steigern und könnte von Meinesgleichen zur Kontemplation genutzt werden. Leider weiß ich nicht, wer als Baumeister und Vorsteher dafür in Betracht käme und hoffe dahingehend auf eure Hilfe!
Antworten könnt ihr postlagernd im Senat der Stadt oder beim Stadtrat abgeben. Sie werden mich denn schon erreichen!
Hochachtungsvoll
Hauf Fen, Herzog von Scheiter[/I][/MI]
Nach stundenlangem, ziellosen umherwanderns -und weil das Wetter saumäßig ist- steuert der erste Patriarch resignierend wieder seine Amtshütte an, und sieht sofort, das eine Nachricht im Briefkasten ist. “War ja klar”, murmelt er, nimmt das Schreiben mit in sein Büro, liest und setzt mit einem Grinsen im Gesicht das Antwortschreiben auf.
Ein großgewachsener Mann betritt den Platz. An seiner grün/gelben Robe und der Halkette in form einer Schlange erkennt man ihn leicht als Diener der allwissenden Göttin Hesinde. Neugierig schaut er sich um und ein lächeln huscht über das Gesicht des Geweihten.
Ja, hier war er richtig. Nach langer Reise hatte er das Angebot bekommen sich hier nieder zu lassen.
Wie ein Derwisch flitzt Ancoron aus seinem “Büro”, ein breites Lächeln im Gesicht. Erst wendet er sich dem Schild mit dem Stellenangebot zu, und pappt einen roten Zettel mit schwarzer Aufschrift darüber:
Stelle vergeben !
Danach wendet sich der erste Patriarch dem Neuankömmling zu und begrüßt ihn mit einem “Herzlich Willkommen”! Mit angemessenen Schritten geht er auf den Hesindegeweihten zu, der sein zukünftiger Stellvertreter und Sekretär sein wird.
“[COLOR=“Plum”]Geh ruhig schon mal rein und richte dein Bereich ein…” ; der erste[COLOR=“Plum”] Partiarch Delazarias besieht sich den (noch) leeren Tempelbezirk, und sieht schon im Geiste, wie der erste Tempel entstehen wird. Seltsamerweise kommt ihm dabei das Bild eines Prachtbaus in den Sinn, über dessen Eingangsportal ein riesiger, grinsender Eselskopf hängt.
[COLOR=“Plum”]Ancoron versucht, seine stoische Mine beizubehalten, was im irgendwie bei dieser Vorstellung mißlingt. “[COLOR=“Plum”]Endlich Leben hier…” denkt er bei sich, während er sich wieder seiner Hütte zuwendet, “[COLOR=“Plum”]jetzt muß ich nur Unterstützung für meinen Borontempel finden oder es irgendwie anders machen”. Der erste [COLOR=“Plum”]Patriarch folgt dem [COLOR=“Plum”]Zweiten in die vorläufige Verwaltung. Es wartet noch der nötige Papierkram…
Janus betritt frohen Mutes seinen neuen Schaffensbereich. Bei Hesinde so sei es. denkt er sich und beginnt damit einge sogfältig verpackte Dokument auf seinen Teil des Tisches auszubreiten. Es sind erste Entwürfe für einen Hesinde Tempel den er hofft eines Tages hier zu errichten. Ein Moment hält er inne und spricht ein kleines Gebet des dankes an Hesinde. Nach diesem Moment der Stille legt er sein Buch der Schlange auf den Tisch, dann tritt er wieder aus der Hütte um sich das Gelände näher zu betrachten. “Für Wahr da liegt noch ein schönes Stück Arbeit vor uns, aber mit Hilfe der Zwölf wird unds das gelingen” mit diesen Gedanken beginnt er mit gemessen Schrittes in Richtung Öffentlicher Platz
Nach einer weiteren Meditation, schnarchenderweise, sieht man den ersten [COLOR=“Plum”]Patriarchen mit Maßband, Hammer und Schildern über den freien Platz des Tempelbezirks gehen. Von der vorläufigen Verwaltung aus gesehn, bringt er auf der rechten Seite des Platzes in ca 300 Metern das Erste Schild an:
eSeLs Tempel Baugrund
Der erste [COLOR=“Plum”]Patriarch wendet sich nun nach links, geht schräg zur Verwaltung zurück und bringt im Abstand zum Verwaltungsgebäude in weiteren 200 Mtern das nächste Schild an:
Mit Unterstützung des ersten[COLOR=“Plum”] Patriarchen
Baugrund Hesinde Tempel
danach geht[COLOR=“Plum”] Ancoron wieder zur Verwaltung zurück und bringt dort das letzte Schild an:
Baugrund Borontempel (so Boron und Delazaria will)
[COLOR=“Plum”]und Verwaltung des Tempelbezirks
Danach geht[COLOR=“Plum”] Ancoron kurz in die baufällige Hütte zurück, legt seine Boronsrobe ab, streicht sich die Silberweiße Mähne hinter die spitzen Ohren und kleidet sich andächtig in seine Uthariten-Ausgehuniform mit schwarzen Lederhosen, Stiefeln, einem Leinenhemd und darüber seinen schwarzen Lederharnisch.Hinzu kommt ein langer, innen gefütterten Kapuzenmantel. Danach hängt rt sich seinen geweihten Rabenschnabel an die Seite und geht frohgemut und relativ fröhlich gen Geschäftsbezirk. Da soll es ein angenehmes Kaffeehaus geben…
Janus sitzt in der Hütte und notiert sich einige Idden zur Gestaltung des Tempelbezirks
Noch ist er optimistisch, Unterstützer für sein Ansinnen zu finden.
Nach dem er mit dem notieren fertig ist lehnt er sich zurück und geniest seine Pfeife. Bald ist er von wohligem Tabakrauch umhült und fühlt sich ein Stück im Einklang mit der Welt.
Da Janus nicht da ist, als Ancoron aus seinem Delirium aufwacht, ruft der erste Patriarch einen Botenraben zu sich. Der Waldelf schreibt eine kunstvolle Botschaft auf Pergament, rollt diese zusammen und übergibt sie dem Raben.
Dann dringt er in das Vogelhirn ein und zeigt dem Tier den Empfänger. “Und geh nich wieder einen saufen!”, schnauzt er das Tier an, bevor er es in den Himmel entläßt.
Nachdem der erste [COLOR=“Plum”]Patriarch sich gesäubert hat, einen Jasmintee gegen den Brummschädel getrunken hat, legt er seine volle Uthariten-Kampfrüstung an, murmelt ein kurzes[COLOR=“Plum”] “Boron schütze mich” und macht sich auf zur Wachstube von Delazaria.
Ein großer Mann mit schwarzer Rüstung, dem Rabenschnabel am Gürtelhalfter, einem weiße Wappenmantel mit dem Boronsrad und darüber die Schwingen Golgaris betritt die Verwaltungshütte des Patriarchen
Boron zum Gruße,
mein Name is Sayjian,
ich bin ein Ritter Golgaris, und Geweiter des Boron .
Ich suche einen Ruhigen Platz für meine Meditation .
Ich bin erschöpft und suche die Nähe zum Herrn.
Direkt vor dem Besucher steht der wackelige Holztisch, den der erste Patriarch momentan als Schreibtisch verwendet. Darauf liegt ein Pergament mit der Aufschrift:
“[COLOR=“Plum”]Bin momentan außer Haus (zu finden in der Wachstube)”
Ansonsten ist die vorläufige Verwaltung, wie die Holzhütte momentan genannt wird, bis auf einen kleinen Boronschrein und eine Pritsche ziemlich leer.
Sayjian liest sich den Zettel durch ,legt den Rabenschnabel auf den Tisch .
Holt seinen kleinen Weihrauchschwenker mit etwas von dem Tulamiedischenharz darin aus seinem Beutel und spricht die Worte:
[LEFT][FONT=PiecesofEight][SIZE=3]Herr Boron und Herr Ingerimm,[/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3]schenkt uns Sterblichen vom himmlischen Feuer , auf dass es uns helfe[/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3]mit seiner Kraft und Euer Lob verkünde ."[/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3][/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3][/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3]Lässt ein Feuerchen in Grösse einer Ker zenflamme aus dem Zeigefinger[/SIZE][/FONT]
[FONT=PiecesofEight][SIZE=3]des Geweihten züngeln. [/SIZE][/FONT]
[SIZE=3][/SIZE]
[SIZE=3]und zündet so mit den Weihrauch an, und versinkt durch einen angestimmten Koral in tiefe Meditation.[/SIZE][/LEFT]